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Von der Idee zur App: 11 Monate Spotta – Abenteuer Atlas mit Lovable – mein ehrlicher Erfahrungsbericht

Mai 11, 2026 KI by admin
Von der Idee zur App: 11 Monate Spotta – Abenteuer Atlas mit Lovable – mein ehrlicher Erfahrungsbericht

Im Juni 2025 habe ich angefangen, mit Lovable an meiner eigenen App zu bauen. Eine Idee, die mir schon seit Jahren im Kopf schwebt. Heute, fast ein Jahr später, steht spotta-atlas als vollwertige Outdoor-Plattform im Early Access Sign up für Vanlife- und Aktivurlauber im Netz – mit 17 Spot-Kategorien, fünf Sprachen, Kartenansicht, Spotter-Profilen, Auth, Datenbank und allem, was dazugehört. In diesem Beitrag teile ich, wie ich dahin gekommen bin, was ich gelernt habe und was ich heute anders machen würde.

Wie alles begann – die Idee aus dem Bootcamp

Die Idee zu spotta-atlas habe ich im Rahmen des Digitale Leute Bootcamps für Product Management entwickelt. Drei Monate lang habe ich konzeptionell daran gearbeitet: Zielgruppen, User Stories, Wireframes, Wettbewerbsanalyse. Mein Hintergrund? Rudimentäre Kenntnisse in Webdesign, Webdevelopment und Online-Marketing – nichts, womit man üblicherweise eine vollwertige App auf den Markt bringt.

Als das Bootcamp endete, hatte ich zwei Optionen: die Idee in der Schublade verschwinden lassen – oder mich rantrauen. Ich habe mich rangetraut. Mit Lovable.

Digitale Leute Bootcamp Product Management

Die ersten Wochen mit Lovable – schneller Wow-Effekt

Was Lovable in den ersten Stunden liefert, ist beeindruckend. Innerhalb eines Nachmittags hatte ich eine Landingpage, eine Kartenansicht und erste Datenbank-Tabellen. Du beschreibst, was du willst, und es entsteht etwas, das nach App aussieht. Für jemanden, der vorher nie ernsthaft programmiert hat, ist das ein Gamechanger.

Aber – und das ist der ehrliche Teil – dieser erste Eindruck täuscht über die wahre Komplexität hinweg. 

Was niemand sagt: Die Komplexität kommt später

Sobald das Projekt wächst, ändert sich das Spiel. Plötzlich geht es um:

  • Datenmodellierung: Wie strukturiere ich 17 verschiedene Spot-Typen, ohne dass die Datenbank explodiert?
  • Row-Level-Security: Wer darf was sehen, bearbeiten, löschen?
  • Performance: Warum lädt die Karte mit 500 Spots so langsam?
  • State Management: Wie hält sich der Filter konsistent über Seitenwechsel hinweg?
  • Edge Cases: Was passiert bei Offline-Nutzung, doppelten Uploads, abgelaufenen Sessions?

Je größer das Projekt, desto mehr technischen Input musste ich geben. Lovable ist ein extrem starker Co-Pilot – aber ohne Verständnis für die darunterliegenden Konzepte (React, Supabase, RLS, TanStack Query) wäre ich an vielen Stellen gestrandet. Es passieren auch heute noch Fehler – aber deutlich weniger als am Anfang. Das System ist über die Monate spürbar besser geworden. 

Der aktuelle Stand von spotta-atlas in Zahlen

Nach rund 11 Monaten steht das Projekt heute hier:

  • ~505 TypeScript-Dateien, ca. 54.000 Zeilen Code
  • 212 Datenbank-Migrationen
  • 32 Seiten/Routen, 12 Edge Functions
  • 5 Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch
  • 17 Spot-Kategorien (Camping, Stellplatz, Klettern, Klettersteig, MTB, Wandern, Surfen, Kiten, Paddeln, Skigebiet, Fischen, Trinkwasser, Entsorgung, Toiletten, Duschen u.a.)
  • PWA-fähig für iOS und Android
  • Lovable Cloud (Supabase) als Backend, gehostet in Frankfurt (eu-central-1)
  • Brevo für E-Mails, DeepL für dynamische Übersetzungen, Sentry fürs Monitoring, PayPal für Spenden

Was ich nebenbei alles gelernt habe

Das Coden war am Ende nur ein Teil der Reise. Was mich wirklich überrascht hat: wie viele Disziplinen so ein Projekt berührt. Ich habe in diesen 11 Monaten gelernt:

  • UI & UX-Design – von Mobile-First-Layouts bis zu Touch-Targets
  • Funktionalitätsdesign – wann brauche ich einen Modal, wann eine eigene Seite?
  • Backend & Datenmodellierung – Normalisierung, RLS-Policies, Indexes
  • User-Testing – echte Menschen vor die App setzen ist Gold wert
  • Product Management – mit eigenem Jira- und Trello-Board
  • Go-to-Market-Strategie & Marketing – SEO, Content, Community
  • Rechtliches – Impressum, Datenschutz, Cookie-Anforderungen

Mein größtes Learning – Konzeption schlägt Geschwindigkeit

Wenn ich heute noch einmal von vorne starten würde, würde ich die App vorher deutlich tiefer konzeptionell ausarbeiten. Ich hatte eine Idee und eine grobe Vorstellung – und habe einfach angefangen. Das war motivierend, aber teuer.

Die Folge: Ich musste viele Reengineering-Schritte gehen. Die komplette Datenbank-Modellierung habe ich neu aufgesetzt. Das gesamte Spot-Anlage-System wurde einmal komplett umgebaut. Filter-Logik, Auth-Flow, Bild-Pipeline – alles Bereiche, in denen ich später froh gewesen wäre, von Anfang an einen klaren Plan gehabt zu haben. Vermutlich kein Geheimnis, aber für mich der wenig Erfahrung mit der Entwicklung von Apps hatte und die Komplexität einer solchen Entwicklung unterschätzt hat, ein wichtiges Learning.

Mein Tipp an alle, die mit Lovable starten: Investiert die Zeit in Datenmodell, User Flows und Komponenten-Architektur, bevor ihr den ersten Prompt schreibt. Es spart euch Wochen.

Wie geht es mit spotta-atlas weiter?

Die nächsten Schritte stehen schon fest:

  1. Veröffentlichung im Apple App Store und Google Play Store
  2. Zweite User-Testing-Runde mit erweiterter Test-Gruppe
  3. Weiterer Content-Ausbau und Onboarding neuer Spotter

Parallel läuft das Marketing an – und dieser Blogbeitrag ist Teil davon.

Mein Fazit zu Lovable nach 11 Monaten

Lovable hat mir etwas möglich gemacht, was ich vor zwei Jahren noch für unrealistisch gehalten hätte: eine echte Produkt-Idee in eine echte App zu verwandeln, ohne klassisches Entwickler-Team. Das ist beeindruckend – und es wird Monat für Monat besser.

Gleichzeitig ist es kein „Klick-und-fertig”-Tool. Wer ernsthaft etwas bauen will, das mehr ist als ein Prototyp, braucht:

  • Geduld
  • Bereitschaft, technische Konzepte zu verstehen
  • Gute Konzeption vor dem Start
  • Und vor allem: das Durchhaltevermögen, durch die zähen Phasen zu gehen

Für mich war es genau die richtige Wahl. Würde ich es wieder tun? Sofort. Nur eben mit besserer Vorbereitung. 


Schau auf spotta-atlas.com vorbei und melde dich an um den Start nicht zu verpassen.

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Tags: appKILovable

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